Fracking

 

Weitere Informationen zum Thema Fracking finden Sie auf der Seite der Bürgerinitiative gegen Gasbohren in Kleve:

 

www.bi-gegen-gasbohren-kleve.de

 

   

 

Pfiffige Aktion anlässlich des Staatsempfangs von Kanzlerin Merkel in Kleve

 

Mitglieder der IG “Gegen Gasbohren” Hamminkeln und der BI Gemeinsam gegen Gas- und Probebohrungen am Niederrhein protestierten gegen Fracking als  Kanzlerin Merkel am 23. Mai 2013 in Kleve den niederländischen Ministerpräsidenten Rutte empfing.

 

 

 

Gegen Gasbohren, Kleve Mai 2013

 

 

 

 

 

 

Gegen Gasbohren, Kleve Mai 2013

 

 


"Meine Stimme gegen Fracking" 

 

Link zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland

 

 

    

   

4. Juni 2013 17:15

Regelung zur Gasförderung

Koalition scheitert mit Fracking-Gesetz

Das umstrittene Fracking wird es in Deutschland vorerst nicht geben: Der schwarz-gelbe Gesetzentwurf zur Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten scheitert am Widerstand von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Ganz gestorben ist die Neuregelung aber noch nicht.

mehr..

http://www.sueddeutsche.de/politik/regelung-zur-gasfoerderung-koalition-scheitert-mit-fracking-gesetz-1.1688461

 

Die Verschiebung in die nächste Legislaturperiode ist nicht das Ende der Aufmerksamkeit und der Debatten. 

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04.06..2013 

Union fürchtet "Fracking" als Wahlkampfthema

Interview mit Jürgen Döschner, WDR-Energieexperte

 

http://www.wdr5.de/sendungen/morgenecho/s/d/04.06.2013-06.05/b/union-fuerchet-fracking-als-wahlkampfthema.html

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Sonntag, 02. Juni 2013, 19.30 - 20.00 Uhr

                        Zweifel am Fracking              

(Westpol WDR)

  • Während in Deutschland der politische Streit um die Gasförderung mittels Fracking tobt, machte sich Ministerpräsidentin Kraft bei ihrem Besuch in Kanada ein Bild, wo nach jahrelanger Euphorie die Zweifel an der Sicherheit der Technologie wachsen                

 

http://www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2013/0602/fracking.jsp

 

 

 Aktuelles

31.Mai 2013

 

Von Karl Doeleke

30.05.2013 21:23 Uhr

Die Bundesregierung soll Abstand vonder umstrittenen Gasfördermethode Fracking nehmen. Das empfiehlt ein neuesGutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen, ein Beratungsgremium desBundes

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Umweltgutachter-warnen-Bundesregierung-vor-Fracking

                                                   

 

                                                            ****

Fracking in NRW nach Kraft-Reisein Kanada immer unwahrscheinlicher

                                               30.05.2013| 09:59 Uhr

Hannelore Kraft beim Besuch einer Fracking-Anlage in Kanada. Von Mike Bernier ließ sich die NRW-Ministerpräsidentin die Bohrstelle erklären. Ihre Zweifel an einer Einführung der Technologie in NRW waren anschließend nicht geringer. Foto:

Die Zweifel an der Fracking-Technologie sind bei Hannelore Kraft nach deren Kanada-Studienreise gewachsen: Die NRW-Regierungschefin, die eine Fracking-Anlage am Rande der Rocky Mountains besuchte, fürchtet tiefe Eingriffe für Mensch und Natur durch das Gas-Verfahren.Sie sehe nicht, wie "in den nächsten Jahren" in NRW so Gas gewonnen werden könne.

Nordrhein-Westfalens Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) ist nach ihrem Studien-Aufenthalt in Kanada skeptischer als zuvor gegenüber der Fracking-Technologie. Sie sehe nicht, dass „in den nächsten Jahren“ in Nordrhein-Westfalen auf diese Weise Schiefergas aus sehr tiefen Gesteinsformationen gewonnen werden könne, sagte Kraft der WAZ. Fracking bedeute für die Bevölkerung in NRW eine „hohe Belastung“.

Nach ihrem Besuch auf einer Fracking-Station im kanadischen Dawson Creek am Randeder Rocky Mountains wisse sie nun, welche Fragen sich stellten. Dabei gehe es keineswegs nur um die Benutzung giftiger Chemikalien bei dieser Fördermethode. Chemiefirmen in Deutschland haben signalisiert, dass sie sich zutrauen, binnen zwei Jahren ungiftige Förderverfahren zu entwickeln.

 

Fracking würde in Deutschland deutlich teurer als in Amerika

In Kanada hat Kraft aber studieren können, wie tiefgreifend die Folgen für Mensch und Natur sind. Es müssen neue Straßen gebaut werden, die zu den Fracking-Anlagen hinführen. Diese Anlagen zu installieren, ist extrem laut. Schließlich müssen neue Pipelines verlegt werden. Dafür müssen nach deutschem Recht komplizierte und zeitaufwendige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden. Diese Dinge machten Fracking in Deutschland insgesamt „schwierig“ sagte Kraft. Auf jeden Fall wird die Erschließung der Vorkommen erheblich teurer werden als in USA und Kanada.

Fracking hat in den USA und in Kanada einen wirtschaftlichen Boom ausgelöst. Die Gaspreise sind erheblich gesunken, tausende neuer Arbeitsplätze sind entstanden und die Abhängigkeit des amerikanischen Kontinents vom Nahen Osten nimmt ab. Deshalb fördern die Regierungen in USA und Kanada das Fracking, bei dem Gasvorkommen, die in mehreren tausend Metern liegen, mit Hilfe von Wasser, Sand und Chemikalien aus dem Gestein gebrochen werden, in erheblichem Ausmaß.

Wettrennen um die richtige Strategie für die Energiegewinnung

Investitionen in erneuerbare Energien gehen in diesen Ländern hingegen erheblich zurück. Damit bahnt sich zwischen der alten und der neuen Welt ein Wettrennen um die richtige Strategie für die Energiegewinnung an: Weitere Ausbeutung fossiler Energieträger oder konsequentes Setzen auf Erneuerbare Energien.

Nicht nur im sozialdemokratisch dominierten Bundesrat, sondern auch innerhalb der Bundesregierung wachsen die Zweifel am Fracking. Schwarz-gelb hat zum wiederholten Mal die Verabschiedung eines Gesetzentwurfs verschoben, immer mehr Abgeordnete der CDU, besonders aus ländlichen Gebieten, sprechen sich für ein Fracking-Verbot aus. Die Grünen im Bund sind ebenfalls dagegen. Die Bundeskanzlerin pocht nach Protesten von Bierbrauern und Unternehmen wie Gelsenwasser auf den Vorrang der Wasserqualität.

WAZ-ChefredakteurUlrich Reitz ist einer der Journalisten, der die Studienreise von HanneloreKraft begleitet. In einer Reportage berichtet ausführlich vom Ortsbesuch aneiner Fracking-Anlage:

Hier geht'szur Reportage                                            

                                                   *****

                                Erdgasfirmen angezeigt

                                      Von Johannes Heeg

                                        29.Mai2013

Der Wilstedter Kreistagsabgeordnete Manfred Damberg will nicht länger hinnehmen, dass giftigesLagerstättenwasser aus der Erdgasförderung ins Erdreich gepumpt wird. Er hatStrafanzeige gegen die Firmen Exxon und RWE-Dea erstattet.

mehr..
 

http://www.weser-kurier.de/region/rotenburg_artikel,-Erdgasfirmen-angezeigt-_arid,580997.html

                                         ********

Betriebsunfall, Kreiszeitung vom 25.5.2013

200 Liter giftiges Wasser im Boden

Rotenburg- Von Jens Wieters - Die Arbeiter auf der Verpressanlage für Lagerstättenwasser des Energiekonzerns RWE Dea in Grapenmühlen bei Visselhövede waren gestern Abend sichtlich bemüht, niemanden bei ihrer hektischen Betriebsamkeit in Vollschutzanzügen samt Atemmaske zuschauen zu lassen. mehr...

http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg/liter-giftiges-wasser-boden-2923416.html

************

 

Die Partei  Bündnis 90/Die Grünen  haben am 15.5.2013 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bergrechtes eingebracht.

   

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/135/1713553.pdf

 

Der Antrag ist weitgehend identisch mit dem Gesetzentwurf den das Land Schleswig-Holstein in den Bundesrat einbrachte.

 

   

Mittlerweile hat sich eine ganze Menge getan, leider nicht hinsichtlich der Ablehnung von Fracking:

 

Meldung vom 2013-05-17 12:13:00
Eingangszeit: 2013-05-17 12:20:33Ressort: 1Prio: 3Union und FDP finden doch noch Fracking-Kompromiss



DEUTSCHLAND/FRACKING
Union und FDP finden doch noch Fracking-Kompromiss
Berlin, 17. Mai (Reuters)

- Nach monatelangem Ringen haben

sich Union und FDP doch noch auf einen Kompromiss zur Regelung

der umstrittenen Schiefergas-Förderung verständigt. "Das

Vorhaben kann nächste Woche im Kabinett beraten werden", sagte

der FDP-Umweltexperte Horst Meierhofer am Freitag Reuters. Auch

der CDU-Wirtschaftsexperte Joachim Pfeiffer bestätigte die

Einigung nach einem Treffen von Koalitionsexperten am

Donnerstagabend. "Die Arbeitsgruppe hat ihren Auftrag erfüllt",

sagte er, nachdem auch die "Ruhr-Nachrichten" von einem

Kompromiss berichtet hatten.

Das sogenannte Fracking soll nun im Einzugsgebiet von

Trinkwasserseen untersagt werden, was vor allem die Region um

den Bodensee betrifft. Talsperren, wie zunächst diskutiert,

sollen aber nicht unter die Ausnahmen fallen. Ob die Regelungen

aber noch vor der Bundestagswahl umgesetzt werden können, bleibt

jedoch unsicher. Dafür braucht die Koalition auch die

Unterstützung von SPD und Grünen im Bundesrat.

Der Kompromiss baut auf dem ursprünglichen Entwurf von

Umwelt- und Wirtschaftsministerium auf. Neben einer

Umweltverträglichkeitsprüfung und dem Verbot des Frackings in

Wasserschutzgebieten soll auch generell ein Einvernehmen mit den

Wasserbehörden für Bohrungen nötig seien. Auch der Umgang mit

den Fracking-Flüssigkeiten wurde genauer geregelt. Beim Fracking

werden Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in

Schiefergestein gepresst, um dort eingeschlossenes Gas oder Öl

freizusetzen. In den USA wird die Methode im großen Stil

eingesetzt und hat zu sinkenden Gas- und Strompreisen geführt.

Die Folgen für die Umwelt sind allerdings wenig erforscht.

In Deutschland ist Fracking bislang gesetzlich kaum geregelt.

Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte es als

unwahrscheinlich bezeichnet, dass die Methode in den kommenden

Jahren in der Bundesrepublik zum Einsatz kommt. Allerdings ist

gerade in der Union die Sorge groß, dass vor der Bundestagswahl

die Opposition mit dem Thema punkten könnte, so das es vor allem

dort heftige Diskussionen gab. Vor der letzten Bundestagswahl

war aus ähnlichen Gründen ein Gesetz zur unterirdischen

Speicherung von Kohlendioxid verschoben worden.

(Reporter: Markus Wacket; Redigiert von Volker Warkentin)

REUTERS

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Meldung vom 2013-05-17 12:12:00
Eingangszeit: 2013-05-17 12:12:32Ressort: 1Prio: 4«Lex Bodensee» beim Gas-Fracking

Zu den neuesten Entscheidungen der Koalitionsfraktionen bezüglich eines Gesetzesrahmens für Fracking erklärt der stellvertretende umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Frank Schwabe:

Fracking mit wassergefährdenden Chemikalien gehört untersagt. Das darf nicht nur für den Einzugsbereich des Bodensees gelten. So lobenswert das Engagement von Baden-Württembergischen Abgeordneten ist: Wo kommen wir denn da hin, wenn wir in Deutschland unterschiedliche Standards je nach Intensität der politischen Lobby haben. Es gibt überhaupt keinen Grund den Bodensee auszunehmen, Talsperren im Sauer- und Siegerland aber nicht. Doppelte Standards darf es nicht geben.

Schwarz-Gelb hat sich mit dem Fracking-Gesetz vollkommen verhoben. Es gibt keine Notwendigkeit für die umgehende unkonventionelle Förderung von Erdgas. Nicht mal die Unternehmen wollen sofort damit beginnen. Deshalb bleibt der Weg richtig, den der Bundesrat vorgezeichnet hat. Jetzt ein Moratorium, dann im nächsten Schritt wissenschaftlich und behördlich abgesicherte und streng überprüfte und begleitete Probevorhaben.

Daraus müssen neue Erkenntnisse gewonnen und gegebenenfalls in neue gesetzliche Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Ein solches Gesetz, wie es Schwarz-Gelb jetzt plant, würde dagegen völlig falsche Signale setzen und gefährliche Fracking-Maßnahmen ermöglichen.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier:

http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/lex-bodensee-bringt-doppelte-fracking-standards

 

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Meldung vom 2013-05-17 15:05:00
Eingangszeit: 2013-05-17 15:12:51Ressort: 1Prio: 3FOKUS 1-Union und FDP finden doch noch Fracking-Kompromiss



DEUTSCHLAND/FRACKING (FOKUS 1)
FOKUS 1-Union und FDP finden doch noch Fracking-Kompromiss
* Koalition will Bodenseeregion bei Fracking ausnehmen
* NRW: Schutz von Mensch und Umwelt so nicht gewährleistet

(Neu: NRW lehnt Kompromiss ab, CDU-Umweltexpertin)
Berlin, 17. Mai (Reuters)
- Nach monatelangem Ringen haben
sich Union und FDP doch noch auf einen Kompromiss zur Regelung
der umstrittenen Schiefergas-Förderung verständigt. "Das
Vorhaben kann nächste Woche im Kabinett beraten werden", sagte
der FDP-Umweltexperte Horst Meierhofer am Freitag Reuters. Seine
CDU-Kollegin Marie Luise-Dött sprach vom höchsten Maß an
Sicherheit für Umwelt, Mensch und die Trinkwasserversorgung.
"Wir verschärfen damit die gegenwärtige Rechtslage um ein
Vielfaches. Mit dieser Einigung entsprechen wir den Sorgen
vieler Bürger", sagte sie nach der Einigung der Experten am
Donnerstagabend. Das sogenannte Fracking soll nun im
Einzugsgebiet von Trinkwasserseen untersagt werden, was vor
allem die Region um den Bodensee betrifft. Allerdings sollen
Einzugsgebiete von Talsperren entgegen anfänglicher Überlegungen
nicht geschützt sein.
Ob die Regelungen noch vor der Bundestagswahl umgesetzt
werden können, bleibt ungewiss. Dafür braucht die Koalition auch
die Unterstützung von SPD und Grünen im Bundesrat. Das rot-grün
regierte Nordrhein-Westfalen kündigte bereits Widerstand an. Die
Regelungen seien pure Augenwischerei und würden Mensch und
Umwelt nicht schützen. "Sollte die Bundesregierung diese neue
Regelung in den Bundesrat einbringen, wird es von uns keine
Zustimmung geben", sagte Landesumweltminister Johannes Remmel
(Grüne) den "Ruhr Nachrichten" (Samstagsausgabe).
Der Koalitionskompromiss baut auf dem ursprünglichen Entwurf
von Umwelt- und Wirtschaftsministerium auf. Neben einer
Umweltverträglichkeitsprüfung und dem Verbot des Frackings in
Wasserschutzgebieten soll auch generell ein Einvernehmen mit den
Wasserbehörden für Bohrungen nötig seien. Auch der Umgang mit
den Fracking-Flüssigkeiten wurde genauer geregelt. Beim Fracking
werden Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in
Schiefergestein gepresst, um dort eingeschlossenes Gas oder Öl
freizusetzen. In den USA wird die Methode im großen Stil
eingesetzt und hat zu sinkenden Gas- und Strompreisen geführt.
Die Folgen für die Umwelt sind allerdings wenig erforscht.
In Deutschland ist Fracking bislang gesetzlich kaum geregelt.
Umweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte es als
unwahrscheinlich bezeichnet, dass die Methode in den kommenden
Jahren in der Bundesrepublik zum Einsatz kommt. Allerdings ist
gerade in der Union die Sorge groß, dass vor der Bundestagswahl
die Opposition mit dem Thema punkten könnte. Vor der letzten
Bundestagswahl war aus ähnlichen Gründen ein Gesetz zur
unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid verschoben worden.

(Reporter: Markus Wacket; Redigiert von Thomas Krumenacker)
REUTERS

 

Meldung vom 2013-05-17 15:05:00
Eingangszeit: 2013-05-17 15:12:51Ressort: 1Prio: 3FOKUS 1-Union und FDP finden doch noch Fracking-Kompromiss

Vor wenigen Tagen wurde durch das "Netzwerk Gegen Gasbohren" eine Petition eingerichtet:



 

 

 

 

 

 

Bürgerprotest erfolgreich - Lesung und Abstimmung über Gesetzesentwurf von der Tagesordnung abgesetzt (s.u.).

 

 

08.04.2013

Nach aktuellem Stand ist die Entscheidung über die Gesetzesänderungen bis nach der Wahl verschoben.

Die Aktion, Überreichung von 1500 Unterschriften, am Mittwoch in Berlin ist erst einmal abgesagt.

--
Jörn Krüger

                                                                                                                                                              *****  

 

Eine Gruppe aus dem Netzwerk der Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften hatte am vergangenen Wochenende alle Bundestagsmitglieder persönlich angeschrieben, um auf die gefahrvollen Techniken hinzuweisen und an den Auftrag zur Daseinsfürsorge erinnert.

 

Erste Reaktion aus dem Bundestag

10.04.2013

Am heutigen Mittwoch wollte die Bundesregierung im Kabinett Entwürfe zur Regelung des Fracking verabschieden, die Fracking großflächig ermöglicht hätten. Nun wurde der Gesetzesentwurf von der Tagesordnung abgesetzt. Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete Johanna Voß, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie:

„Es ist ein Erfolg des Widerstandes zahlreicher Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, dass die Entwürfe zum Fracking von der Tagesordnung der heutigen Kabinettsitzung genommen wurden. Zu offensichtlich ist, dass diese Entwürfe nicht dem Schutz von Mensch und Umwelt dienen. Vielmehr hätte dieses Gesetz erst recht die breite Anwendung von Fracking ermöglicht. Wir brauchen aber ein Gesetz zum Schutz vor Fracking Ich begrüße daher ausdrücklich, dass dieser Gesetzesentwurf von der Tagesordnung genommen wurde. 

 
Johanna Voß, MdB
Fraktion DIE LINKE.
Platz der Republik 1
11011 Berlin

 

 

 

 

Wenig erfreuliche Entwicklung !!! 

Am 10. April  wird es einen Kabinettsbeschluss der Regierung zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes(WHG) und der UVP-V Bergbau geben.

Zurzeit kann vermutet werden, dass für die Änderungen im WHG keine Zustimmung des Bundesrates erforderlich ist. Damit würde sich durch das angestrebte Verbot in Trinkwasserschutzgebieten automatisch der Gegenschluss für eine Erlaubnis in allen anderen Gebieten ergeben.

Die Einbringung in den Bundestag mit Lesung und Verabschiedung erfolgt im Anschluss.

Während dieser Zeit sind Änderungen noch möglich.

Der aktuelle Stand der Gesetzesänderungen wird weitgehend als Freigabe der Methode Fracking verstanden und als Umgehungsmöglichkeit für die Moratorien angesehen.

 

 

Es geht weiter!!! 

 

Wir möchten auf die Aktion des Umweltinstituts München hinweisen. 

 

Auch hier kann man durch senden eine Protestnachricht mitteilen, dass man mit Fracking nicht einverstanden ist.


http://umweltinstitut.org/energie--klima/allgemeines-energie--klima/fracking-verbieten-1092.html

 

 

Fracking und Klimabilanz:

http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/13137

 

 
   

Aus der Region:Emmerich   

 

Antragsunterlagen liegen zur Einsichtnahme aus
Die Firma Convent Spedition GmbH betreibt am Standort Emmerich eine Lager- und Logistikanlage. Im September 2012 beantragte die Firma die Nutzung einer bestehenden Lagerhalle auf ihrem Betriebsgelände„An der Schleuse 14“ zur Lagerung von Gefahrstoffen in Gebinden mit einer Lagerkapazität von bis zu 2.400 t, darunter maximal 500 t als giftig eingestufte Stoffe. Die Gefahrstoffe sollen ausschließlich in fester Form gelagert werden.


 

 

Fracking, der wirtschaftliche Nutzen ist mehr als fraglich.

 

Norbert Rost analysiert in seinem Artikel “Fracking-Blase: Höhere Kosten und weniger Erträge als erhofft” eine aktuelle Studie aus den USA, die den Aufstieg und Fall von “30 Shale-Gas- und 21 Tight-Oil-Fördergebiete in den USA” untersucht.

 

http://www.heise.de/tp/blogs/2/153829

 

 

 

 

Die aktuelle Lage in Deutschland ist Grund zur Besorgnis.  

 

 

Bund will Fracking unter Auflagen erlauben 

 

 http://www1.wdr.de/themen/politik/fracking202.html

 

 

Altmaier spricht von Durchbruch 

 

http://www.wdr2.de/musik/audiofrackingaltmaiersprichtvondurchbruch100-audioplayer.html  

 

 

 

"Rheinische Post  26.2.2013
Berlin: Die Bundesregierung will die Umstrittene Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten unter strengen Auflagen in Deutschland zulassen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) haben sich auf einen entsprechenden Verordnungsentwurf geeinigt. Darin wird ein Verbot des sogenannten Fracking in Trinkwasserschutzgebieten vorgeschlagen, zudem soll es bei allen Vorhaben  eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben. Viele Bürger fürchten durch den Einsatz von Chemikalien bei dem Aufbrechen des Gesteins eine Verseuchung des Trinkwassers. "
 
 
 
Diese Nachricht ist so oder ähnlich lautend in den hiesigen Lokalzeitungen zu finden.
 
 
Die Reaktion darauf war  umfangreicher in den nachfolgenden Links:

 

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/altmaier-und-roesler-einigen-sich-auf-fracking-gesetz-1.3219799  


http://www.faz.net/aktuell/politik/energiewende/erdgasfoerderung-bundesregierung-einigt-sich-auf-fracking-gesetz-12094521.html  

 

http://www.n-tv.de/politik/Minister-wollen-Fracking-zulassen-article10192641.html   

 

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article113907312/Bundesregierung-legt-Fracking-Gesetz-vor.html  

 

                                                                                                                 http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/112/1711213.pdf
                                                                                                                            

http://www.muensterschezeitung.de/nachrichten/region/hierundheute/Gesetzentwurf-vorgelegt-Bundesregierung-will-Fracking-schaerfer-regulieren;art1544,1922102

 

 Auszug aus dem Text:

 

Der Bundesrat hatte zuletzt – auch auf Initiative von NRW – gefordert, den Einsatz umweltgefährdender Substanzen beim Fracking solange komplett zu verbieten, bis die Risiken restlos geklärt sind. Ein Verbot giftiger Substanzen ist im Entwurf der Ministerien jedoch nicht vorgesehen. „Die eingesetzten Chemikalien werden im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung bewertet“, sagte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch, dieser Redaktion. Er hatte mit der „Arbeitsgruppe Fracking“ der Unions- und FDP-Bundestagsfraktionen die beiden zuständigen Minister Anfang Februar schriftlich aufgefordert, Vorschläge zur Regulierung von Fracking vorzulegen.  

 

 

 

Mehr zum Thema auch unter folgenden Links:

 

 

http://www.zeit.de/2013/07/Fracking-USA-Erdgas-Umwelt

 

 

 

http://www.wirtschaft.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Pressemitteilungen_MWEIMH_2012/121205_Landesregierung_bringt_Entschlie__ungsantrag_zu_Fracking_in_den_Bundesrat/index.php

 

 

 

 

   


 

 

 

 

 

Attac

 

 

 

 

 

Water is a Human Right

 

   

 

  http://www.willkommenskultur-niederrhein.de

  

  http://www.attac-niederrhein.de/AN_TTIP.htm