Fracking  

Bericht zur Veranstaltung am 31. Januar 2012 im Kolpinghaus Kleve

Situation im Bund

Seiteinigen Monaten häufen sich die Presseberichte über alternative Gasgewinnungauch in Deutschland. Es ist auf den ersten Blick auch verlockend vonausländischen Gaslieferungen unabhängig zu werden.

Die USA sind durch die Art der Gasgewinnung vom Gaseinfuhrland zum Gasexporteurgeworden. Das goldene Energiekalb schaut um die Ecke, ähnlich wie vor 40 Jahren die Brutreaktoren in Kalkar.

Dummerweisehat auch dieses neue Goldene Kalb seine Schattenseiten:

 

  • Umweltzerstörung
  • Trinkwasser in     Gefahr
  • Giftige     Chemie im Boden
  • Erdbebengefahr

 

Situation im Land

In NRW gilt zurzeit ein Moratorium für Untersuchungsbohrungen mit Chemikalien. Die interessierte Industrie setzt, aus Angst vor einem ähnlichen Desaster wie bei der Atomindustrie, auf Werbung mit ungiftigem Fracking. Bleibt immer noch die Umweltzerstörung, die Trinkwassergefahr und die Erdbebengefahr.

Das Moratorium  läuft im Sommer 2012 aus. Ähnlich in Holland. Danach ist alles wieder offen. Wo soviel Profit winkt, ist prinzipiell Vorsicht angesagt.

Situation im Kreis Kleve 

Unter unserem Kreis liegt Kohle und damit auch Kohlegas. Wir gehören zum Erforschungsgebiet Saxon1 West. Die Lizenz zur Erforschung  ist nach unseren Informationen vom australischen Gasunternehmen Queensland lt. an British Gas übergegangen. Diese hält auch Lizenzen in den Niederlanden. Zur Zeit wird noch nicht gebohrt.

 

Zur Veranstaltung am 31. Januar 2012

Nachdem wir den Experten für Gasbohrungen Jörn Krüger aus Nordwalde aus Termingründen nicht begrüßen konnten, haben wir uns entschlossen, das Thema mit eigenen Mitteln anzugeben.

Uns ging es darum, den Stand der Dinge aus den weltweiten Erfahrungen auf die Situation in unserem Kreis herunter zu brechen.

Mittels eines Monitorbeitrags wurde die technische Seite dargestellt. Ausgehend von den Verhältnissen in den USA wurde die Lage in Deutschland beleuchtet. Außerdem wurde das Verfahren vorgestellt.

Den zweiten Teil stellte eine WDR Reportage von Mark vom Hofe dar, der die Lage in unseren Nachbarkreisen  dokumentierte.

Es war ausgesprochen erfreulich, dass auch Gäste von der Bürgerinitiative“ gegen Gasbohren“ aus Hamminkeln anwesend waren und mit ihrem Fachwissen den lokalen Bezug herstellen konnten.

Die anschließende Diskussion unter den etwa 15 Anwesenden war sich über die Problemlage schnell einig. Unterschiedliche Bewertungen traten allerdings bei der Bewertung von Erdgas als angeblich nicht so klimaschädlich wie Kohle und Öl auf. Auch die Akzeptanz von Windrädern wurde mit der Akzeptanz von Fracking verglichen.

Der Sinn unserer Veranstaltung, war es, das Fracking öffentlich zu machen. Wie es jetzt weitergeht, muss die Entwicklung zeigen. Die BI Stopp Kalkar hatte auch klein begonnen.

Wi rvon Attac werden die Informationen weiter verfolgen und sie auf unserer Internetseite Attac-Kreis-Kleve dokumentieren.

Wenn wir Bedarf sehen, wird es eine Nachfolgeveranstaltung geben.

Wir könnten uns auch vorstellen, das Thema in einer BI mit zu bearbeiten.

 

Weran der Mitarbeit an diesem Thema interessiert ist, bitte telefonisch Kontaktaufnehmen unter Uwe Hüttmann 02824 7449

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Yk1kskavGu0y

http://www.gegen-gasbohren.de/nachrichten-informationen-und-filme/artikeluebersicht/

   


 

 

 

 

 

Attac

 

 

 

 

 

Water is a Human Right

 

   

 

  http://www.willkommenskultur-niederrhein.de

  

  http://www.attac-niederrhein.de/AN_TTIP.htm